Freitag, 7. April 2017

Zeeland III

3. Tag Die Rückreise

Frühstück gibt es ab 08:00 - wir Frühstücken um 07:45. Um 08:30 checken wir aus, ich bezahle die Rechnung - 138,90 € für 2 Übernachtungen mit Frühstück inkl. Kurtaxe, das ist durchaus ok. Wir machen uns auf den Weg Richtung Heimat, wollen aber noch einen Stop in Zierikzee einlegen.
















Zierikzee soll um 849 gegründet worden sein. Erste archäologischen Hinweise für eine Besiedlung finden sich ab dem 11. Jahrhundert. Wie wahrscheinlich für ganz Schouwen gültig, wurden auch hier die Zeiten gestiegener Wasserpegel im 9. und 10. Jahrhundert abgewartet, bevor man die Insel allmählich wieder als Siedlungsraum betrachtete.
Eine Urkunde der Abtei Sint Baaf in Gent verzeichnete 976 einen »Creka« genannten Besitz auf Schouwen, mit dem (das Gebiet des heutigen) Zierikzee gemeint sein könnte. Dies ist anzunehmen, da auch später die Beziehungen zur Abtei nicht abrissen. Auch der Stadtpatron Sint Lieven selbst ist eine wahrscheinlich in Sint Baaf entstandene Fiktion.
Die erste gesicherte Erwähnung Zierikzees datiert nach der großen Sturmflut von 1134 und nennt den Ort 1156 »Siricasha«. Kurz darauf dürfte auch eine im romanischen Stil entworfene Kirche errichtet worden sein. Die der Kirche gegenüberliegende Burg war älteren Ursprungs und dürfte vom flämischen Grafen Boudewijn V. begründet worden sein, gelangte aber bereits 1048 in die Hände des holländischen Grafen.
Quelle https://de.wikipedia.org/wiki/Zierikzee















wir spazieren etwas durch die Stadt,
am Marktplatz setzen wir uns in ein
Cafe und ich bitte meine Frau mir
einen Kaffee mit zu bestellen - ich würde 
mal eben kurz den Roller holen



Ich habe die Rechnung 
ohne die Stadtplaner 
gemacht. Nur Einbahn-
straßen und keine 
Ortskenntnis.
Nach 30 Minuten treffe 
ich endlich ein- der Kakao 
meiner Frau ist ausgetrunken 
und mein Kaffee ist kalt..








Ich trinke meinen kalten Kaffee und dann geht es weiter. Zum letzten mal führt uns der Weg über Deiche und an der Nordsee vorbei aufs Festland.




Auf den Festland lädt ein Cafe
im nirgendwo zum verweilen
ein. Wir halten an, trinken einen
Kaffee und sin kurze Zeit später
wieder in Belgien.





Bis Turnhout kommen wir zügig voran, hier packt uns kurz heftiger Berufsverkehr. Es ist noch früh am Tag und so stört das nicht wirklich.


Kurz darauf fahren wir einige Zeit
hinter einer Harley - bei erlaubten
70 Km/H auch kein größeres
Problem.


Weiter geht es nach Hasselt,wo wir in unserer Lieblings Restaurantkette einkehren und noch ein opulentes Mittagsmahl einnehmen bevor wir noch einmal rechts abbiegen und die letzten 20 Km bis nach Hause in Angriff nehmen.







Fazit

Drei schöne Tage liegen hinter uns und wir würden jederzeit wieder dort hin fahren. Dann aber vielleicht für eine Woche um etwas mehr sehen zu können.

In den 3 Tagen haben wir 676 Km gefahren, die Durchschnitts Geschwindigkeit lag bei 45,4 Km/h, der Spritverbrauch lag bei 3,08 Litern auf 100 Km - etwas mehr als sonst - ich behaupte einfach einmal lag an den teilweise heftigen Windverhältnissen.

Noch etwas zum Schluss: Die Gegend ist nichts für Kurvenjunkies!